Allgemein Förderung KfW

Regierung plant Kürzung der Heizungsförderung

Die Bundesregierung plant, die staatliche Förderung für Wärmepumpen und andere klimafreundliche Heizsysteme in den kommenden Jahren schrittweise zu reduzieren. Ziel ist es, die Fördermittel stärker an Einkommen und sozialen Faktoren auszurichten und gleichzeitig Einsparungen im Bundeshaushalt zu erzielen.

Heizungsförderung soll schrittweise sinken

Aktuell können Eigentümer beim Austausch einer alten Heizung einen Investitionszuschuss von bis zu 21.000 Euro erhalten. Künftig soll die maximale Fördersumme für viele Haushalte jedoch reduziert werden.

Nach den aktuellen Plänen sollen Haushalte mit einem Jahreseinkommen von mehr als 30.000 Euro bereits im Laufe dieses Jahres eine geringere Förderung erhalten. Die maximale Fördersumme soll zunächst auf 19.600 Euro sinken und anschließend bis 2030 schrittweise auf 13.200 Euro reduziert werden.

Für Haushalte mit einem Jahreseinkommen ab 40.000 Euro ist bereits heute eine geringere Förderung vorgesehen. Auch hier soll die maximale Fördersumme bis zum Jahr 2030 weiter auf 6.600 Euro abgesenkt werden.

Höhere Förderung für geringere Einkommen

Haushalte mit einem Jahreseinkommen unter 30.000 Euro sollen zunächst von einer höheren Förderung profitieren. Nach den aktuellen Planungen könnte die maximale Fördersumme auf bis zu 22.400 Euro steigen. Auch dieser Betrag soll in den kommenden Jahren schrittweise reduziert werden.

Zusätzlich ist ein Kinderbonus vorgesehen. Familien mit mindestens einem Kind sollen von einer höheren Einkommensgrenze profitieren. Dadurch könnte die maximale Förderung bis zu einem Jahreseinkommen von 40.000 Euro möglich sein.

Änderungen noch nicht endgültig beschlossen

Die geplanten Anpassungen basieren auf einer Vorlage für den Haushaltsausschuss des Bundestages. Erst nach der politischen Beratung und Beschlussfassung steht fest, in welcher Form die Änderungen umgesetzt werden.

Wer in den nächsten Monaten einen Heizungstausch plant, sollte die weitere Entwicklung der Förderbedingungen im Blick behalten und sich frühzeitig über die jeweils geltenden Fördermöglichkeiten informieren.

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