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	<title>Heizung - BBA Ingenieurbüro - Energieberatung im Saarland</title>
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	<description>Professionelle Beratung bei F&#246;rdermittelantr&#228;gen, energetische Sanierung und Energieausweise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Mar 2026 13:34:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Heizungswende 2026: Was die neuen Eckpunkte jetzt für Eigentümer bedeuten</title>
		<link>https://bba-ingenieurbuero.de/heizungswende-2026-was-die-neuen-eckpunkte-jetzt-fuer-eigentuemer-bedeuten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swantje Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 12:38:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 24. Februar 2026 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Eckpunkte zur geplanten Änderung des Gebäudeenergiegesetzes veröffentlicht. Die Botschaft [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. Februar 2026 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Eckpunkte zur geplanten Änderung des Gebäudeenergiegesetzes veröffentlicht. Die Botschaft klingt zunächst verbraucherfreundlich:<br>mehr Technologieoffenheit, mehr Planbarkeit und mehr Akzeptanz beim Heizungstausch.</p>



<p>Für Eigentümerinnen und Eigentümer ist jedoch vor allem entscheidend, was diese Pläne in der Praxis bedeuten. Denn auch wenn Öl- und Gasheizungen künftig wieder zulässig sein sollen, ist dies an neue Bedingungen geknüpft &#8211; mit potenziell spürbaren Folgen für Kosten, Verfügbarkeit und langfristige Wirtschaftlichkeit.</p>



<p><strong>Fossile Heizungen bleiben möglich,&nbsp;aber nur mit steigender Bioquote</strong></p>



<p>Der zentrale Punkt der Eckpunkte: Künftig sollen Öl- und Gasheizungen wieder eingebaut werden dürfen. Voraussetzung ist jedoch eine stufenweise steigende Beimischung klimafreundlicher Energieträger. Diese sogenannte Bio-Treppe soll ab dem 1. Januar 2029 mit 10 Prozent beginnen und bis 2040 weiter ansteigen.&nbsp;Das bedeutet, dass jeder seine fossile Heizung ab diesem Zeitpunkt mit 10 Prozent erneuerbaren Energieträgern betreiben soll.<br>Genannt werden dabei unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Biogas und Biomethan</li>



<li>synthetische Energieträger</li>



<li>wasserstoffbasierte Optionen</li>
</ul>



<p>Zusätzlich ist bereits ab 1. Januar 2028 eine moderate Grüngas- bzw. Grünölquote vorgesehen, die bis 2030 auf 1 Prozent steigen soll. Diese Quote soll die Energielieferanten dazu verpflichten bereits umweltfreundliche Energieträger beizumischen.<br>Damit verschiebt sich die entscheidende Frage für viele Eigentümer: Nicht mehr nur „Ist diese Heizung noch erlaubt?“, sondern vor allem „Wie teuer werden die vorgeschriebenen grünen Anteile – und sind sie überhaupt ausreichend verfügbar?“</p>



<p><br><strong>Niedrige Anschaffungskosten sind nicht automatisch die günstigste Lösung</strong><br><br>In der politischen Kommunikation stehen oft die Investitionskosten im Vordergrund. Für Eigentümer zählt jedoch die Wirtschaftlichkeit über die gesamte Nutzungsdauer.<br>Denn eine auf den ersten Blick günstige fossile Heizlösung kann im laufenden Betrieb deutlich teurer werden, etwa durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>steigende Energiepreise</li>



<li>zusätzliche CO₂-Kosten</li>



<li>teure grüne Beimischungen</li>



<li>langfristige Belastungen über das Gasnetz</li>
</ul>



<p>Entscheidend ist daher nicht allein der Kaufpreis, sondern die Frage, welche Lösung über viele Jahre hinweg wirtschaftlich tragfähig bleibt.</p>



<p><strong>Energiepreise liegen weiter über dem Vorkrisenniveau</strong><br><br>Auch wenn sich die extremen Ausschläge der Energiekrise abgeschwächt haben, liegen viele Preise weiterhin deutlich über dem Niveau vor 2021.<br><br>Amtliche Daten zeigen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Haushaltsenergie lag im Januar 2026 noch immer rund 43 Prozent über dem Niveau von 2020</li>



<li>Auch Heizöl liegt weiterhin klar über früheren Vergleichswerten</li>



<li>Private Haushalte zahlten für Erdgas im 1. Halbjahr 2025 durchschnittlich 12,13 ct/kWh</li>



<li>Auch Fernwärme hat sich in vielen Regionen spürbar verteuert</li>
</ul>



<p>Für Verbraucher bedeutet das:<br>Die Lage hat sich beruhigt, günstig ist Energie deshalb noch lange nicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="401" src="https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/vpi-energie-monat.png" alt="" class="wp-image-1723" srcset="https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/vpi-energie-monat.png 768w, https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/vpi-energie-monat-300x157.png 300w, https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/vpi-energie-monat-680x355.png 680w, https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/vpi-energie-monat-200x104.png 200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p><strong>Bioquote: Politisch einfach, praktisch, anspruchsvoll</strong></p>



<p>Besonders relevant ist die Frage, ob klimafreundliche Brennstoffe künftig überhaupt in<br>ausreichender Menge verfügbar sein werden.</p>



<p>Beim Biomethan zeigen sich bereits heute enge Grenzen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Biomethanproduktion in Deutschland 2024: rund 6,9 TWh</li>



<li>zusätzliche Importe: rund 3,5 TWh</li>



<li>Endenergieverbrauch privater Haushalte zum Heizen 2024: 420 TWh</li>
</ul>



<p>Zur Einordnung der Größenordnungen hilft ein weiterer Blick auf die Ausgangssituation im<br>Gebäudebestand:<br>Rund 55 % der Wohngebäude in Deutschland werden aktuell mit Gas beheizt.</p>



<p>Bezogen auf den jährlichen Energiebedarf privater Haushalte zum Heizen von etwa 420 TWh<br>entspricht dies rund 230 TWh, die heute über Gas bereitgestellt werden.</p>



<p>Sollte darauf künftig eine Biomethanquote von 10 % angewendet werden, müssten allein für<br>diesen Anteil rund 23 TWh Biomethan bereitgestellt werden.</p>



<p>Für die Erzeugung dieser Energiemenge aus Energiepflanzen wäre, je nach Annahmen zur<br>Flächeneffizienz, eine landwirtschaftliche Fläche in der Größenordnung von etwa 700.000<br>Hektar erforderlich.<br>Das entspricht ungefähr dem Dreifachen der Fläche des Saarlandes und verdeutlicht die<br>Dimensionen des damit verbundenen Flächenbedarfs.</p>



<p>Schon vergleichsweise geringe Quoten können also zu erheblichen Mengenanforderungen<br>führen. Das macht deutlich:<br><strong>Was auf dem Papier nach einer kleinen Beimischung klingt, kann in der Praxis schnell zu<br>einer Preis- und Verfügbarkeitsfrage werden.</strong></p>



<p>Hinzu kommt, dass biogene Energieträger nicht nur Fläche, sondern auch Rohstoffe und<br>Infrastruktur benötigen, und damit in Konkurrenz zu anderen Sektoren wie Industrie, Verkehr<br>und Stromversorgung stehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="768" height="600" src="https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/energietraeger-heizungen.png" alt="" class="wp-image-1724" srcset="https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/energietraeger-heizungen.png 768w, https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/energietraeger-heizungen-300x234.png 300w, https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/energietraeger-heizungen-680x531.png 680w, https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/energietraeger-heizungen-200x156.png 200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p><strong>Weitere Kostenrisiken: CO<sub>2</sub>-Preis und Gasnetz</strong><br>Neben der Preisentwicklung der Energieträger selbst kommen weitere Unsicherheiten hinzu.</p>



<p>Ab 2026 gilt für Heizöl und Erdgas im nationalen CO₂-System ein Preiskorridor statt eines festen Preises. Mit dem späteren Übergang zu europäischen Regelungen wird die Kostenentwicklung noch stärker marktgetrieben und damit schwerer kalkulierbar.</p>



<p>Ein zusätzliches Risiko liegt im Gasnetz: Wenn künftig weniger Haushalte angeschlossen bleiben, können sich die Fixkosten des Netzbetriebs auf immer weniger Nutzer verteilen. Auch das kann die laufenden Kosten fossiler Heizsysteme deutlich erhöhen.<br><br><strong>Auch die EU setzt klare Grenzen</strong><br>Parallel verschärft die Europäische Union den regulatorischen Rahmen. Die überarbeitete EU-Gebäuderichtlinie verlangt Nullemissionsgebäude für neue öffentliche Gebäude ab 2028 und für alle Neubauten ab 2030. Bis 29. Mai 2026 müssen diese Vorgaben in nationales Recht umgesetzt werden.</p>



<p>Der langfristige Trend ist damit eindeutig:<br><strong>Die regulatorische Entwicklung spricht klar gegen neue fossile Abhängigkeiten im Gebäudesektor.</strong></p>



<p><strong>Unser Fazit</strong><br>Die neuen Eckpunkte vermitteln auf den ersten Blick mehr Freiheit bei der Heizungswahl. Tatsächlich verlagert sich das Risiko jedoch: weg von der Frage der grundsätzlichen Zulässigkeit, hin zu den Themen Preis, Verfügbarkeit und Zukunftssicherheit.</p>



<p>Wer heute investiert, sollte deshalb nicht nur auf die Anschaffungskosten schauen, sondern die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer im Blick behalten.</p>



<p><strong>Bei Fragen zu den aktuellen Entwicklungen, zu möglichen Auswirkungen auf Ihre Immobilien oder bei Unsicherheiten bei der Wahl der passenden Heizlösung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. </strong></p><p>The post <a href="https://bba-ingenieurbuero.de/heizungswende-2026-was-die-neuen-eckpunkte-jetzt-fuer-eigentuemer-bedeuten/">Heizungswende 2026: Was die neuen Eckpunkte jetzt für Eigentümer bedeuten</a> first appeared on <a href="https://bba-ingenieurbuero.de">BBA Ingenieurbüro - Energieberatung im Saarland</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heizungsmarkt im Wandel: Wärmepumpen gewinnen deutlich an Bedeutung</title>
		<link>https://bba-ingenieurbuero.de/heizungsmarkt-im-wandel-waermepumpen-gewinnen-deutlich-an-bedeutung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swantje Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 13:17:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wärmepumpen auf dem Vormarsch Trotz des insgesamt rückläufigen Marktes konnten Wärmepumpen ihren Anteil in den vergangenen Jahren deutlich steigern. Inzwischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><br><strong>Wärmepumpen auf dem Vormarsch</strong></p>



<p>Trotz des insgesamt rückläufigen Marktes konnten Wärmepumpen ihren Anteil in den vergangenen Jahren deutlich steigern. Inzwischen machen sie<strong>&nbsp;rund 50 %</strong>&nbsp;aller neu installierten Heizsysteme aus.</p>



<p>Das ist ein starkes Signal: Die Technologie wird zunehmend akzeptiert und Vorbehalte, die es früher häufig gab, verlieren spürbar an Bedeutung.</p>



<p>Besonders interessant ist dabei, dass der Großteil der installierten Wärmepumpen in&nbsp;<strong>Bestandsgebäuden&nbsp;</strong>eingesetzt wird. Das zeigt, dass Wärmepumpen<strong>&nbsp;längst nicht mehr nur für Neubauten relevant</strong>&nbsp;sind, sondern auch bei bestehenden Immobilien eine praktikable und wirtschaftliche Lösung darstellen können,&nbsp;vorausgesetzt, Planung und Auslegung stimmen.</p>



<p><strong>Absatz Wärmeerzeuger in Deutschland 2010-2025</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="552" src="https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/Absatz-Waermeerzeuger-1024x552.png" alt="" class="wp-image-1718" srcset="https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/Absatz-Waermeerzeuger-1024x552.png 1024w, https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/Absatz-Waermeerzeuger-300x162.png 300w, https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/Absatz-Waermeerzeuger-768x414.png 768w, https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/Absatz-Waermeerzeuger-1536x828.png 1536w, https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/Absatz-Waermeerzeuger-2048x1103.png 2048w, https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/Absatz-Waermeerzeuger-680x366.png 680w, https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/Absatz-Waermeerzeuger-1400x754.png 1400w, https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/Absatz-Waermeerzeuger-1600x862.png 1600w, https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/Absatz-Waermeerzeuger-990x533.png 990w, https://bba-ingenieurbuero.de/wp-content/uploads/2026/03/Absatz-Waermeerzeuger-200x108.png 200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Rückläufiger Gesamtmarkt, selektive Entscheidungen</strong></p>



<p>Dass der gesamte Heizungsabsatz dennoch deutlich gesunken ist, spricht für die aktuell angespannte Gesamtlage im Bau- und Sanierungsbereich. Investitionen werden sorgfältiger abgewogen, Entscheidungen häufiger verschoben. Umso wichtiger wird es, frühzeitig Klarheit über technische Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Fördermöglichkeiten zu schaffen.</p>



<p>Die Marktentwicklung zeigt zwei Dinge sehr deutlich:<br>Zum einen wächst das Vertrauen in die Wärmepumpe als zukunftsfähiges Heizsystem kontinuierlich. Zum anderen sind fundierte Beratung und eine realistische Einschätzung der Rahmenbedingungen heute wichtiger denn je.</p>



<p><strong>Unser Angebot an Sie</strong><br>Wenn Sie überlegen, Ihre Heizungsanlage zu erneuern oder sich unsicher sind, ob eine Wärmepumpe für Ihr Gebäude geeignet ist, unterstützen wir Sie gerne. Wir prüfen die technischen Voraussetzungen, bewerten Wirtschaftlichkeit und Fördermöglichkeiten und begleiten Sie bei der Entscheidungsfindung.</p>



<p><strong>Quelle:</strong> www.tga-praxis.de/news/waermepumpe-hat-50-marktanteil.html<br>https://www.tga-praxis.de/news/jahresbilanz-heizungsabsatz-faellt-auf-niedrigsten-stand-seit-15-jahren.html</p><p>The post <a href="https://bba-ingenieurbuero.de/heizungsmarkt-im-wandel-waermepumpen-gewinnen-deutlich-an-bedeutung/">Heizungsmarkt im Wandel: Wärmepumpen gewinnen deutlich an Bedeutung</a> first appeared on <a href="https://bba-ingenieurbuero.de">BBA Ingenieurbüro - Energieberatung im Saarland</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heizen mit Wasserstoff</title>
		<link>https://bba-ingenieurbuero.de/heizen-mit-wasserstoff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swantje Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 14:13:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wasserstoff ist in aller Munde, auch beim Thema Heizen. Doch lohnt sich der Umstieg wirklich? Eine aktuelle Fraunhofer-Studie liefert klare [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://bba-ingenieurbuero.de/heizen-mit-wasserstoff/">Heizen mit Wasserstoff</a> first appeared on <a href="https://bba-ingenieurbuero.de">BBA Ingenieurbüro - Energieberatung im Saarland</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wasserstoff ist in aller Munde, auch beim Thema Heizen. Doch lohnt sich der Umstieg wirklich? Eine aktuelle Fraunhofer-Studie liefert klare Antworten: Heizen mit Wasserstoff ist technisch machbar, aber teuer, aufwendig und in den meisten Fällen keine wirtschaftliche Option.</p>



<p><strong>Was die Studie zeigt</strong></p>



<p>Das Fraunhofer IEG hat im Auftrag von Greenpeace und GasWende untersucht, welche Voraussetzungen, Kosten und Perspektiven der Einsatz von Wasserstoff in Heizungen mit sich bringt. Das Ergebnis fällt eindeutig aus, besonders für Gebäudebesitzer:innen und die Dienstleistungsbranche.</p>



<p><strong>Technische Realität</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wasserstoff kann nicht einfach ins bestehende Gasnetz eingespeist werden – ganze Netzgebiete müssten zonenweise komplett umgestellt werden.<br> </li>



<li>Dafür wären 100 %-H₂-ready-Geräte nötig, die aktuell kaum verfügbar sind.<br> </li>



<li>Neben der Heizung müssten auch Zähler, Anschlüsse und teilweise Leitungen angepasst oder ersetzt werden.<br> </li>



<li>Die Umsetzung würde Jahre dauern und erheblich Fachkräfte binden, bei aktuell ohnehin knappen Ressourcen im Handwerk.</li>
</ul>



<p><strong>Wirtschaftliche Einschätzung</strong><br>Die erwarteten Wasserstoffkosten liegen laut Studie bei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>21–33 ct/kWh bis 2035</strong></li>



<li><strong>16–28 ct/kWh bis 2045</strong></li>
</ul>



<p>Das bedeutet <strong>Heizkostensteigerungen von 70–170 %</strong> im Vergleich zu Erdgas.<br>Eine staatliche Subvention auf Gaspreisniveau würde jährlich <strong>9–21 Milliarden Euro</strong> kosten (nicht realistisch).<br>Auch die <strong>CO₂-Vermeidungskosten</strong> sind mit über <strong>700 €</strong> pro Tonne extrem hoch.</p>



<p><strong>Folgen für Praxis und Planung</strong><br>Für Installationsbetriebe und Hausverwaltungen bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine<strong> flächendeckende Umstellung</strong> wäre logistisch und finanziell enorm aufwendig.</li>



<li>Bestehende Gasheizungen müssten <strong>vorzeitig ersetzt oder umgerüstet</strong> werden.</li>



<li>Bei Altbauten drohen<strong> zusätzliche Kosten</strong> durch nötige Leitungsanpassungen.</li>



<li>In der Übergangsphase steigen zudem <strong>CO₂-Kosten und Netzentgelte</strong> für Erdgas.</li>
</ul>



<p><strong>Vergleich mit Alternativen</strong><br>Wärmepumpen und Fernwärme bleiben laut Studie<strong> deutlich kosteneffizienter:</strong><br>Heizen mit Wasserstoff ist im Durchschnitt <strong>24 % teurer.</strong><br>Selbst bei sinkenden H₂-Preisen wird der Wasserstoffanteil an der Gebäudewärme langfristig <br><strong>unter 1 %</strong> liegen.</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>H₂-Heizungen sind keine Zukunftslösung für die breite Gebäudewärme.</strong></li>



<li>Für Neubau, Sanierung und Bestand ist die <strong>Elektrifizierung über Wärmepumpen</strong> heute die wirtschaftlich sinnvollste Option.</li>



<li>Wasserstoff wird vor allem in <strong>Industrie und Schwerverkehr</strong> gebraucht, nicht im Heizkeller.</li>
</ul>



<p><strong>Unser Tipp</strong><br>Bei der Heizungsplanung auf Zukunftsfähigkeit und Fördermöglichkeiten setzen,<br>Wärmepumpe, Fernwärme oder Hybridlösungen bieten langfristig die bessere Perspektive.</p><p>The post <a href="https://bba-ingenieurbuero.de/heizen-mit-wasserstoff/">Heizen mit Wasserstoff</a> first appeared on <a href="https://bba-ingenieurbuero.de">BBA Ingenieurbüro - Energieberatung im Saarland</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heizkosten steigen trotz milder Winter</title>
		<link>https://bba-ingenieurbuero.de/heizkosten-steigen-trotz-milder-winter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swantje Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2025 13:39:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Haushalte zahlen für die vergangene Heizsaison deutlich mehr.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl die Rekordpreise der Energiekrise inzwischen vorbei sind, zeigt eine aktuelle Analyse: Viele Haushalte zahlen für die vergangene Heizsaison deutlich mehr.</p>



<p>Vor allem Gaskunden spüren die Belastung – ihre Kosten sind im Vergleich zum Vorjahr um rund 23 % gestiegen. Gründe sind unter anderem ausgeprägte Frostphasen sowie die Rückkehr zum regulären Mehrwertsteuersatz auf Erdgas seit April 2024.</p>



<p><strong>Gas und Heizöl im Vergleich</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gas:</strong> Ein durchschnittliches Einfamilienhaus zahlte im Winter 2024 rund 1.858 Euro für Gas – im Vorjahr waren es noch 1.515 Euro.</li>



<li><strong>Heizöl:</strong> Trotz sinkender Preise lagen die durchschnittlichen Kosten bei etwa 1.554 Euro – ein leichter Anstieg von rund 1 %. Der Verbrauch hat den Preisrückgang fast vollständig ausgeglichen.</li>
</ul>



<p>Wer mit Heizöl heizt, konnte jedoch von günstigen Marktbedingungen profitieren – vorausgesetzt, der richtige Kaufzeitpunkt wurde getroffen.</p>



<p><strong>Energieverbrauch steigt wieder an</strong><br>Eine Untersuchung des Energiedienstleisters Techem zeigt: Der Energieverbrauch über alle Energieträger hinweg stieg bundesweit um durchschnittlich 23,6 %.<br><br><strong>Ein Grund:</strong> Die Einsparanstrengungen der letzten Jahre haben nachgelassen. Viele Heizungsanlagen arbeiten ineffizient – häufig, weil sie veraltet oder nicht optimal eingestellt sind.<br><br>Die geplante Erhöhung des CO₂-Preises ab 2025 wird Heizkosten für Haushalte mit fossilen Energieträgern weiter ansteigen lassen.<br><br>Das Gebäudeenergiegesetz (GEG), das den Austausch alter Heizungen regelt, steht politisch zur Debatte. Eine mögliche neue Bundesregierung plant, das Gesetz technologieoffener und flexibler zu gestalten – die Förderung für klimafreundliche Heizsysteme wie Wärmepumpen soll aber bestehen bleiben.</p>



<p><strong>Unser Fazit</strong></p>



<p>Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die eigene Heizungsanlage und die energetische<br>Qualität Ihres Gebäudes unter die Lupe zu nehmen.</p>



<p>Mit modernen, effizienten Heizsystemen und gezielten Sanierungsmaßnahmen lassen sich<br>nicht nur Kosten sparen, sondern auch die Umwelt schützen.<br>Wir unterstützen Sie gern dabei – mit unabhängiger Energieberatung,<br>individuellen Konzepten und langjähriger Erfahrung.</p>



<p>Quelle: <a href="https://www.n-tv.de/wirtschaft/Heizkosten-fuer-Gaskunden-steigen-deutlich-article25716541.html" title="">https://www.n-tv.de/wirtschaft/Heizkosten-fuer-Gaskunden-steigen-deutlich-article25716541.html</a></p><p>The post <a href="https://bba-ingenieurbuero.de/heizkosten-steigen-trotz-milder-winter/">Heizkosten steigen trotz milder Winter</a> first appeared on <a href="https://bba-ingenieurbuero.de">BBA Ingenieurbüro - Energieberatung im Saarland</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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